s Ehemalige | Förderverein "Glückauf"-Gymnasium Dippoldiswalde / Altenberg


Kategorie ‘Ehemalige’

ABGESAGT/VERSCHOBEN – Wanderung: Unterwegs auf Ritter Thelers Spuren

PS 15.10.: Aufgrund der aktuellen Lage müssen wir die geplante Wanderung verschieben. Einen neuen Termin geben wir hier bekannt. 

Auch in diesem Jahr führt der Förderverein seine mittlerweile schon traditionelle Wanderung durch.
Dazu sind alle Fördervereinsmitglieder mit ihren Angehörigen, aber auch interessierte Schüler, Eltern und Ehemalige des „Glückauf“-Gymnasiums Dippoldiswalde / Altenberg herzlich eingeladen.

Termin: Samstag, 17.10.2020

Wir treffen uns 9.30 Uhr am Parkplatz der Staumauer Klingenberg. (4 freie Plätze gegenüber Lindenhof oder unten am Wald).
Es ist eine mittelschwere Wanderung von 11km.


Von der Talsperre führt uns der Weg entlang des Wildgeheges ins Tal der Wilden Weißeritz. Der Aurora Erbstollen und alte Mühlen zeugen vom Einstigem Tun.
Wir wandern in Richtung Obercunnersdorf und genießen den herrlichen Blick nach Dresden und ins Osterzgebirge bevor wir wieder, am Dorotheenfelsen vorbei, zum Ausgangspunkt unserer Tour zurückkehren.

Quelle: komoot

Sollte die Waldschänke geöffnet haben, können wir individuell noch verlängern. Eine Anfrage würde ich kurz vorher stellen. Der Lindenhof hat leider 2 Feiern und könnte uns bei schönem Wetter maximal draußen bewirten. Also Rücksackverpflegung nicht vergessen.

Eine Besichtigung des Aurora Erbstollens ist Corona bedingt leider nicht möglich, da bei 1,5m Abstand maximal 3 Personen gleichzeitig in den Stollen dürfen.

Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Vormittag!

Im Namen des Vorstandes Bärbel Hille

Vitrine zu Dr. Frank Heyne im Dippser Schulhaus

Im Schulhaus am Standort Dippoldiswalde gestalteten die Kolleg(inn)en Bärbel Hille, Ina Gamaleja, Jana und Hans Kramer eine Vitrine zur Erinnerung an unseren ehemaligen Lehrer, Schulleiter, Vorsitzenden und Ehrenmitglied des Fördervereins, Dr. Frank Heyne – herzlichen Dank für die schönen Erinnerungen!

Dr. rer. nat. habil. Frank Heyne (* 03.09.1940 † 24.12.2019)

 

Buch „Aus der Spiegelwelt – Geschichten für Linkshänder und andere Randgruppen – also für jedermann“, ISBN-13: 978-3942571111

„Als Forscher ein Segen für Linkshänder“

„Er begleitete fast drei Jahrzehnte lang betroffene Kinder von ihrem Eintritt in den Kindergarten bis zum Ende ihrer Schulzeit in einer Langzeitstudie. Immer mehr wurde ihm klar: Es reicht nicht, Minderheiten zu tolerieren, sie müssen auch gefördert werden.“

 

 
Verteidigung des Konzeptes zum Modellversuch „Ganztagsschule“: 
„Zentrales Anliegen ist die Vernetzung und die Förderung der Individualität.“

 
„Mit Handtüchern und Erbsen, runzlig grün,
brachte er in uns die Bio zum blüh’n.
Er half uns auch bei anderen Sachen:
„Was kann man nach der Penne machen?“

„Nur hatte Herr Dr. Heyne so seine Schwierigkeiten,
um alles lesbar an die Tafel zu schreiben.
Ob Fortpflanzung, Photosynthese, Gärung,
für alles fand er eine Erklärung.“

Abiturzeitung, Jahrgang 1989

 
Haben sie einen zutreffenden Spruch?
„Je weniger fundierte Wissenschaft in verständlicher Form zu den allgemeinen Menschheitsfragen sagen kann und tatsächlich sagt,
desto mehr werden Scharlatane und Demagogen die Bühne für sich haben.“

Zitat aus der Schülerzeitung Grubenlampe im Juni 1993

 
Unser Direx Dr. Heyne
bringt faule Schüler auf die Beine.
Und so will mir scheinen,
er ist ein Lexikon auf Beinen.
Bei Ärger sucht er niemals das Weite,
sondern argumentiert überzeugend auf ganzer Breite.
Ja, was soll man noch weiter nachhaken,
Dr. Heyne ist ein Genie, das kann man wohl sagen.

Abiturjahrgang 1993

 

Rezept gegen Schulfrust: Mut zur Lücke

„Strukturelle Veränderungen gab es viele, doch das Inhaltliche lag im Argen und die Schule bekam kein eigenes Gesicht.“ (… ) „Aus ihrer Unzufriedenheit wuchs ein neuer Anspruch: Wissenschaftliche Belegarbeiten in der Jahrgangsstufe 11, die in der 12 öffentlich zu verteidigen sind.“
Sächsische Zeitung, 27.11.1996

 

Kreativität muss gefördert werden- Diskussionsbeitrag zum Thema Zentralabitur

(…) „wenn ein Übermaß an verordneter Kollektivität und die damit verbundene unausweichliche Nivellierung abgeschüttelt wurden,
wenn wir uns dazu bekennen, Individualität zu fördern,
wenn wir dieses Bekenntnis zur Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung ernst nehmen,
wenn wir fachübergreifendes Denken fördern, bornierter Fachidiotie entgegenwirken wollen,
dann sollten wir dies alles auch und besonders in einem so wichtigen Bereich wie der Reifeprüfung praktizieren.“
im Rheinischer Merkur,  Nr. 3, 15. Januar 1993, S. 9

„Aus Prinzip für die Schüler“

Dr. Heyne, der von sich selbst sagte: „er wollte immer ein Hüter von Ausgewogenheit sein“, ist mit seinem 40. Abiturjahrgang in Rente gegangen.

Wortmeldung auf dem IX. Pädagogischen Kongress im Mai 1989: „Wie können wir intensiver begabte Schüler in der Abiturstufe fördern?“ 

„… das Begabungspotenzial des Kreises besser zu nutzen und zu fördern. Diesem Ziel dient auch die Rückbesinnung auf die eigene 100-jährige Schulgeschichte, deren progressive Tradition wir stärker in unsere Arbeit einbinden möchten.“ 

„Er war ein Meister der Abiturreden.“

„Ich vermisse sie schon jetzt“, sagt auch die Musiklehrerin, „seine tiefsinnigen, motivierenden, hinterfragenden und auch so heiteren Abiturreden.“
Ein halbes Jahr, sagt Heyne, habe er an der diesjährigen gefeilt. Er habe sie bewusst ein bisschen distanziert-kühler halten wollen. Gelacht wurde trotzdem. Und geweint erst recht.

„Zu einer Weltanschauung gelangt man, indem man sich die Welt anschaut“ Dr. Heyne

Fremde Kulturen kennen und schätzen lernen war eines seiner Hauptanliegen. Jährlich ließ er Interessierte an seinen Reiseeindrücken im Rahmen von Vorträgen teilhaben. Seine Filme über Kenia, Sri Lanka, Haiti, Feuerland und die Antarktis, die Südseeinseln 

 

„Stellen wir uns Neuem aufgeschlossen. Nicht kopieren, sondern mit weitem Horizont aufnehmen, kritisch verarbeiten, Eigenes einbringen – das sei die Maxime.“
Aushang im Schulhaus am 3.10.1990

 
„Zwei Jahre später (1992) wurden Zweifel an seiner Integrität geäußert. Nicht an seiner Schule. In den Kultusbehörden. Sein Rausschmiss, der mit seiner Leitungstätigkeit in den letzten Jahren der DDR begründet werden sollte, stand so gut wie fest. Schüler, Lehrer und Eltern kämpften um ihn – und gewannen.“

Auszüge aus der Sächsischen Zeitung vom 08. Juli 2004

 

 

Nachruf auf Dr. Frank Heyne – Abiturjahrgang 1965

Der Abiturjahrgang 1965 schließt sich der Trauerbekundung zum Tode unseres verehrten Lehrers an.

Wir hatten das Glück, dass Dr. Heyne seine Schullaufbahn während unserer EOS-Zeit begonnen hatte – wir waren erste Schüler von Dr. Heyne in seiner langen und erfolgreichen Lehrerlaufbahn.

Seine Persönlichkeit und sein Auftreten hat uns von Anfang an für ihn eingenommen. Er hatte unsere Sympathien und sein fachliches Wissen sowie seine Art der Wissensvermittlung brachten uns dazu, seinem Unterricht aufmerksamer zu folgen, was spürbar zu besseren Leistungen führte.
Was kann sich ein Lehrer Schöneres wünschen!

Dr. Frank Heyne auf einem unserer Klassentreffen

Wir werden ihn guten Gedenkens in Erinnerung behalten.

Schmiedeberg, Januar 2020

Jahrgang 1965 EOS „Glückauf“ Altenberg
Ursula Hermann, Gunter Zönnchen, Lutz Käubler, Anatoly Rothe, Angelika Volkmar (Scharfe), Walter Volkmar, Anita Rohmann (Höhme), Annelie Greif (Rieß), Bernd Greif, Bärbel Schwenke (Bader), Bernd Jarausch, Christa Gräf, Christine Metze (Röllig), Christine Schmidt(Pahlitzsch), Dieter Klaß, Eberhard Schwarzer, Volkmar Schrey, Eva-Maria Zschorn, Evelin Reichelt, Gerhard Schlötzer, Hans-Jörg Klaves, Hans-Ludwig Schönbrodt, Harald Jungnickel, Hartmut Twupack, Heidrun Doms (Bellmann), Ingrid Eissrich (Lieber), Sonja Thümmel, Irmtraud Vejrazka (Müller), Jochen Schlechter, Jürgen Bellmann, Jürgen Weichelt, Karin Arndt (Neubert), Marlis Nätzsch (Liebscher), Monika Neßler, Uto Böhme, Petra Stibane (Tietze), Rosemarie Haupt
 
 

Ehemaligentreffen 2017 – jetzt bitte anmelden!

[aktuelle Informationen auch auf Facebook und in der Facebook-Veranstaltung]

Ferien vorbei! Die Schule hat vor Kurzem wieder begonnen…
Und ja, da denkt man doch auch mal wieder an seine Schulzeit zurück und fragt sich, was wohl aus den ganzen Leuten geworden ist, die man so kannte.

Geht euch das auch so? Grübelt ihr hin und wieder mal, ob die Beste aus eurem Jahrgang wohl mittlerweile einen Doktortitel hat? Oder welchem Beruf der sportbegeisterte Mädchenschwarm mittlerweile nachgeht? Seid ihr richtig neugierig?

Dann kommt vorbei zum Ehemaligentreffen des „Glückauf“-Gymnasiums Dippoldiswalde/Altenberg!

Dieses findet am 04. November 2017 in der Aula des Gymnasiums in Dippoldiswalde statt. Eingeladen sind alle Absolventen und Ehemaligen (Schüler, Lehrer und technische Angestellte) des „Glückauf“-Gymnasiums Dippoldiswalde / Altenberg und aller ihrer Vorgängerschulen (siehe Geschichte der Schule): Oberschule Altenberg (1945 – 1959), Erweiterte Oberschule (EOS) Altenberg / Dippoldiswalde, KJS Altenberg, Gymnasium Dippoldiswalde, Bergstadtgymnasium Altenberg.

Hier werdet ihr also DIE Gelegenheit dazu haben, alle eure früheren Mitschüler und Lehrer mal wieder zu sehen und euch mit diesen auszutauschen.

Das Ganze findet zudem bei schönem Ambiente, mit musikalischer Untermalung und entsprechender Verpflegung mit Bier, Wein und Co. statt, sodass ein geselliger Abend vorprogrammiert ist. Wer sich bereits am Nachmittag treffen möchte, für den bereiten wir auch einen Kaffee-Treff vor.

Da wir das Ehemaligentreffen auf Vereinsbasis ehrenamtlich organisieren und keine professionellen Veranstalter sind, benötigen wir zur Planung und Vorbereitung DRINGEND eure Anmeldung.
Bitte tragt euch daher unbedingt bis zum 8. Oktober in unsere Liste ein. Je eher, desto besser, und natürlich wird dies mit einem ganz besonderen Abend belohnt!

Zur Anmeldung geht es hier.

Vielen Dank für euer Verständnis und bis November!

Das Organisations-Team des Ehemaligentreffens

 

PS: Ganz clevere Zeitgenossen leiten diese Information und den Anmelde-Link noch an möglichst viele ehemalige Klassenkameraden weiter ;-) 

 

 

Plakat Ehemaligentreffen 2017 by JN als PDF 

 

Jahresbericht 2011 zur Mitgliederversammlung 2012

Die Mitgliederversammlung 2012 am 27. Januar in der Gaststätte Bernd Rothe in Dippoldiswalde fühlte sich irgendwie anders an – gemütlicher und frischer würde ich sagen.
Was war neu? – Es begann mit der Agenda. In der Einladung hieß es: „Wir beginnen etwa ab 18:30 Uhr mit einem kleinen Imbiss. Offizieller Beginn ist 20:00 Uhr.“ Hintergedanke des Vorstands war, in der ersten Etappe schon einige Themen zu besprechen, um im offiziellen Teil die Diskussion nicht zu weit auszudehnen.
Ich war ehrlich gesagt sehr gespannt, wie das funktionieren würde. Was passierte? Ein großer Teil der über 20 Vereinsmitglieder kam ziemlich früh. Man saß zwar an getrennten Tischen, aber es wurden in gemütlicher Runde bereits viele Themen besprochen. Eins davon war die Integration von mehr jüngeren Mitgliedern in die Vereinsarbeit. So wie das bei der Vorbereitung des Ehemaligentreffens im letzten Jahr schon recht erfolgreich praktiziert wurde, soll dies auch in anderen Bereichen fortgeführt werden – die Öffentlichkeitsarbeit (zum Beispiel auf dieser Website und bei / auf Facebook) und die Begabtenförderung an der Schule bieten sich dafür an. Da traf es sich gut, dass auch eine Reihe jüngerer Mitglieder gekommen waren, die aus ihrer Sicht als „vor-kurzem-noch-Schüler“ schildern konnten, wie bisher der Förderverein auf sie gewirkt hatte und wie man es angehen müsste, gerade die jüngere Generation noch besser zu erreichen. Viele Ideen und Anregungen ergaben sich dabei im Gespräch.
Der offizielle Teil war naturgemäß von vielen Demokratie-Übungen geprägt: Satzungsänderung, Entlastung und Wahl, Diskussion und Beschlussfassung. Die Mitglieder fanden aber, dass der Jahresbericht 2011 des Fördervereins so viele interessante Details unserer Arbeit anschaulich darstellt, dass wir ihn veröffentlichen sollten. Einige Passagen möchte ich hier zitieren:

  • Im März unterstützten Vereinsmitglieder in bewährter Weise die Schule bei der Durchführung des  Tags der offenen Tür.


  • Im April wurde auch die aus Witterungsgründen ausgefallene Kaffeetafel für Ehemalige Lehrerinnen und Lehrer nachgeholt.
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  • Eine außerordentlich gelungene Veranstaltung, die vom Verein gefördert wurde, war dann die im Mai durchgeführte Eröffnung der Schulkunstausstellung „Spurensuche“ im Geißlerhaus Bärenstein.

  • Im Juli beschloss der Beirat des Vereins, die Arbeiten an Außenanlagen der Schule mit weiteren 5.000 Euro aus dem Vereinsvermögen zu unterstützen, aufgestockt wurde dieser Betrag dann nochmals per Beschluss um weitere 500 Euro und die bauausführende Firma spendete an den Verein 4.500 Euro – ebenfalls zur Gestaltung der Außenanlagen – so dass im September der erste Bauabschnitt übergeben werden konnte.


  • Am Ende des Schuljahres ehrte der Verein auch in diesem Berichtszeitraum Schüler verschiedener Klassenstufen für Engagement und Leistungen aus und ehrte hervorragende Abiturientinnen und Abiturienten.
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  • Zu Beginn des Schuljahres wurden wieder die traditionellen Veranstaltungen „Aufnahme Klassenstufe 5 im Tiefen-Bünau-Stollen“ und „Aufnahme in die Sekundarstufe II“ vom Verein unterstützt und die einführende Veranstaltung zur Schulgeschichte durchgeführt.Aufnahme 5. Klassen im Tiefen-Bünau-Stollen
  • Auf der Website des Fördervereins, die einen umfassenden und sehr anschaulichen Einblick in die vielfältige Vereinsarbeit ermöglicht, sind im September die Ergebnisse der Tätigkeit unserer Arbeitsgruppe Schulgeschichte anschaulich gegliedert und sehr ansprechend dargestellt, veröffentlicht und damit allgemein nutzbar gemacht worden.

  • Im Oktober berieten und beschlossen Vorstand und Beirat über finanzielle Förderungen verschiedenster Schulvorhaben wie Wettbewerbe, Olympiaden, Sprachfeste, Skilager… in Höhe von über 2.000 Euro.
  • Im November fand das traditionelle Ehemaligentreffen statt. Bei der Vorbereitung wurden neue Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit besonders auch mit ehemaligen Schülern praktiziert. Dadurch konnte diese für die Schule außerordentlich wichtige, identitätsstiftende Veranstaltung mit einer seit Jahren nicht erreichten Teilnehmerzahl von mehr als 350 Ehemaligen durchgeführt werden.


  • Gleichfalls im November wurde von Mitgliedern unseres Vereins unter Leitung von Frau Semrau und mit Unterstützung der Deutschlehrer eine neue schulische Tradition begründet – das Lesecafé. Über 100 Gäste waren Belohnung für die Mühen der Vorbereitung und Durchführung.


  • Im Dezember bewarben wir uns im Rahmen einer Ausschreibung der Sächsischen Sparkasse Dresden und der Sächsischen Zeitung  als „Verein des Jahres
    und der Lions-Club Dippoldiswalde überwies für das Projekt „Trinkbrunnen“ 2.800 Euro an den Verein.

Ich denke, das zeigt wirklich einen treffenden Überblick über unsere Arbeit.
Und wer uns dabei noch unterstützen möchte, findet hier sicher Anregungen, wo und wie er oder sie sich einbringen kann.
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