3. Nach dem II. Weltkrieg und in der DDR-Zeit

 

1945  Die Schule während der Nachkriegszeit – „Oberschule Altenberg“

Nach der Zerstörung Altenbergs Anfang Mai 1945, der auch das Schulgebäude zum Opfer fiel, und dem Zusammenbruch des 3. Reiches, mühten sich noch im selben Monat engagierte Menschen um einen Neubeginn.

Bereits am 23. Juli wurde die nun in den Räumen des ehemaligen Amtsgerichts Altenberg untergebrachte Schule als eine der ersten Oberschulen Sachsens neu eröffnet.

1949 „Oberschule „Glückauf“ Altenberg“

Jahre des Umbaus im Sinne des Sozialismus folgten.
Am 17. September 1949 erhielt sie den Namen Oberschule „Glückauf“ Altenberg.

In den letzten Jahren vor Einführung der Allgemeinbildenden Polytechnisch Oberschule erhöhte sich die Bewerberzahl für eine Abiturausbildung so stark, dass in Dippoldiswalde für das untere Kreisgebiet vorübergehend  (1953 bis Abitur 1957 und 1954 bis Abitur 1958) einige Abiturklassen gebildet werden mussten.

1959 „Erweiterte Oberschule „Glückauf“ Altenberg“ (EOS)

1959 wurden die damaligen Oberschulen in „Erweiterte Oberschule“ (EOS) umbenannt.


1977 Umzug nach Dippoldiswalde und Gründung der KJS Altenberg

Am 4. Juli 1972 fassten die Leitungsgremien des Bezirkes Dresden und des Kreises Dippoldiswalde den Beschluss, in Altenberg eine Kinder- und Jugendsportschule (KJS) zu gründen.
Aus diesem Grund wurden die bisherigen Räumlichkeiten in Altenberg ab 1977 von der neu gegründeten Kinder- und Jugendsportschule „Dr. Richard Sorge“ genutzt.

Neubau des Internats 1986

In Dippoldiswalde wurde für die EOS „Glückauf“ab 1976 ein neues Schulgebäude (das jetzige Haus II) errichtet.


Für die Übergangszeit Februar bis Juli 1977, als der nebenan entstandene Neubau für die Polytechnische Oberschule Dippoldiswalde bereits fertig und bezogen war und die Gebäude in Altenberg bereits für die KJS geräumt werden sollten, fand der Unterricht für die EOS im alten Schulgebäude im Zentrum von Dippoldiswalde (heutige Mittelschule) statt.

Mit der feierlichen Einweihung am 3. September 1977 begann der Schulbetrieb im modernen DDR-Einheitsbau.

1982 „Schulteil EOS“ der Nikolai-Ostrowski-Oberschule Dippoldiswalde

Ab 1983 wurden nur noch die Klassenstufen 11 und 12 an den Erweiterten Oberschulen unterrichtet, die Vorbereitungsklassen 9 und 10 fielen weg.
Die Schülerzahl der EOS „Glückauf“ Dippoldiswalde wurde dadurch so gering, dass man sie organisatorisch als „Schulteil“ der benachbarten örtlichen Polytechnischen Oberschule „Nikolai Ostrowski“ angliederte, eine Maßnahme, die unmittelbar nach der Wende von 1989 wieder rückgängig gemacht wurde.
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